Samstag, 30. Mai 2009

St. Petersburg IX

Und zum letzten, bin naemlich schon in Moskau. Muss jetzt aber doch noch was zu St. Peterburg schrieben, denn am Freitag ist noch so einiges passiert.

So zu sagen die Kehrseite.
Die Taschendieb geschichte ist ja nichts neues. Aber. Einer Kollegin wurde am hellichten Tag im Bus aus der verschlossenen Tasche, die sie auf dem Schoss und gehalten hat das Portmonaie und der Pass gestohlen. Es muss eine organisierte Gruppe gewesen sein, die sie beobachtet hat, denn sie muessen gewusst haben, in welcher der 5 (!!) Faecher das Zeugs war. Der Pass ist dann allerdings in einem Mc Donalds WC wieder aufgefunden worden und sie hat in wieder.
Man kriegt wirklich Aerger wenn man in der Metro Fotos macht, wie das Gspaendli bemerken musste. Foto loeschen, Anschiss kriegen und Busse zahlen sollen. Und ich weiss jetzt auch wieso das unter wichtige Einrichtung geht. Da die Metro so weit unter dem Boden liegt, wuerde sie im Katastrophen-Fall als Luftschutzkeller dienen. Gut zu wissen.
Und das was mir richtig unter die Haut gegangen ist. Unsere Gruppe war auf dem Weg zum Abschieds-Abendessen, da laufen wir an einer Bruecke an einen Suiziversuch heran. Der Mann war so weg getreten (und auf Drogen), dass er sich immer wieder los gerissen hat als er festgehalten wurde. Zwei mal Mannskraft haben nur knapp gereicht um ihn abzuhalten. Zum Glueck ist dann die Polizei gekommen, welche ihn mitgenommen hat. Frau verloren, Familie verloren, alles verloren. Hm. Wortlos.