Samstag, 6. September 2008

Costa Rica (Summerbreak) zum Zweiten

Und der zweite Teil meiner "Doku", mal vorausgesetzt, dieser super super langsame Computer schafft das... Aber in diesem Land ist ja alles einwenig langsamer, richtig gemuehtlich.

Ach ja uebrigens, wenn es in Monteverde nicht regnet, ist es gar nicht so doof. Und auch gar nicht so fuechtelig. ;-) Auf jeden Fall sind wir am naechsten Morgen frueh wieder los geduest, auf einer Strasse, welche es auf der Karte von Helena gar nicht gab, welche aber warscheinlich die Beste ueberhaupt nach Monteverde ist, da eben neu und nicht so lange holperig. Ueber die Interamerikana hinweg auf die Insel Nicoya nach Samara, zu einer Cabina Kunterbunt welche von einem Deutschen betrieben wird. Echt nett, fuer 15 Dollar pro Nase. Und mit allerlei Tierli im Zubehoehr. Nein, keine ekligen, sondern sehr fotogene Leguane in aller Groesse und Krebse und Kanarienvoegel und Eichhoernchen. Baden war auch super und dringend noetig, da das Wetter super schwuel ist. Samara ist uebrigens ein herziges Staedtchen wo wier am Strand super feine Casado gegessen haben, das von Helena hat sie sogar angeguckt, auch wen sie behauptet hat, der Fisch haette keine Augen mehr. Ein Traum.

Am Abend haben wir uns selber Pasta in der kleinen Gemeinschaftskueche gemacht, welche wir fuer uns alleine hatten, da wir ja fast alleine waren. (Eben nur fast, kein Kommentar.) Der naechste Tag war recht regnerisch und ich habe ihn in der Haengematte lesend verbracht. (Ich hab seit ueber 4 Jahren wieder einmal ein Buch fertig gelesen, juhuu.) Echt gemuetlich. Pizzas ala Americana in Costa Rica sind allerdings nicht so speziell. Und Uferspaziergaenge welche von einem Fluss unterbrochen werden auch nicht. Hihi, ja Eliane, du hattest ja recht.

Die (ziemlich lange) Weiterreise nach Manuel Antonio war dann, naja, sagen wir mal nett. Wir haben auf jeden Fall Bekanntschaft mit netten Polizisten gemacht. Der erste (da waren wir wirklich und bewusst zu schnell) hat mal allen von uns dreien die Hand geschuettelt, dann uns erklaert, dass er uns eine Busse geben muss und dann doch nicht, weil er zu faul war. Wir nehmen uns das natuerlich zu Herzen und achten ab sofort auf das Tempo. Wir sind inzwischen auf der Interamericana (Strasse mit der Nr. 1 im Land). Wir fahren nach Tacho Punkt 80ig, nur leider haben wir das 60er Schild uebersehen (wo?) und das Radargeraeht hat 87 angezeigt. Das mal noch netter, aber ohne Haendeschuetteln, aber dafuer auch mit Fahrzeugpapieren ansehen wollen. Busse von 110 USD, haben wir natuerlich nicht (haetten wir schon, aber zahlen wir doch nicht), wieviel wir den bar dabei haetten, knurr, 15'000 Colones (30 Fr.), knurr von ihm und er nimmt es, bedankt sich hoeflich und laesst uns fahren, SACK!! Ich stelle mir einfach eine fast verhungerte Horde Kinder vor, dann ist es ok. Also, wir achten jetzt natuerlich nicht nur aufs Tempo sondern auf jedes Strassenschild. Und schon bald winkt es schon wieder, dieses Mal drei Polizisten auf einmal. Wieder Pass und Co. Wo wir den hinwollen und bla bla bla. Aber da wir ja wirklich nicht zu schnell waren hat er mir schoene Augen gemacht, wir haben uns das Lachen nur knapp halten koennen und sind losgeduest. Aehm, geschneckelt. An Palmenheinen vorbei durch tollen Regen.

Das Vista Serena Hostel in Manuel Antonio ist wirklich cool. Und wir haben Betten im 4er Zimmer fuer 8 USD anstelle 12 bekommen. Und Fruehstueck ist uebrigens auch noch drinn. Und das war auch gut so, den wir haben den restlichen Tag, und auch noch den ganzen naechsten infolge Regen dort verhaengt. Nothing to do... Gestern waren wir dann endlich dank einwenig besserem Wetter im Nationalpark Manuel Antonio, der Park nichts spezielles, der Strand dafuer BOA!!! Abendessen im El Avion (die sau teuren tiefkuehl Burritos mit Poulet vom Vortag waren ja echt besch....) mit Schrimps und coolen Ambiente haben den Tag perfekt gemacht. Schlafen war dann allerdings nicht mehr so perfekt, da das Hostel ziemlich voll war und niemand aussert uns schlafen wollte und wir dann doch noch ein viertes Gspaendli bekommen haben.

Anyway. Am naechsten Morgen frueh weiter. Und nochmal zurueck, da ich die Haelfte im Hostel vergessen habe (nur der Pass und die Kamera und so, nichts wichtiges ;-)). Endlose Palmenheine nach Dominikal. Und da es ja nicht immer toll sein kann ist es jetzt mal so richtig uebel. Aus Versehen haben wir in dieser Cabina eingecheckt, echt ein rechter Fehler, ich definiere meinen Begriff Besenkammer nochmals neu. Als wir unser Missgeschick bemerkt haben beschliessen wir schleunigst an den Strand zu gehen und dort einwenig vor zu schlafen. Nur leider geht das gar nicht, dreckig, nicht zum baden geeignet und einfach nur zum davon laufen. Oder fahren... Mietauto sei Dank haben wir dann den kleineren suedlicheren Strand Dominicalito gefunden und dort einfach den ganzen Nachmittag mit doesen und Pelikane fotographieren verhaengt. Als wir zurueck waren, wars nicht besser, aber auch nicht schlechter mit unserer Stimmung, immerhin. Dafuer war das Essen in der Soda (wieder einmal Casado, dieses Mal fuer nur 3 USD) echt gut. Und jetzt sitze ich eben vor diesem super langsamen Internet und wir warten bis es in unserem Zimmer einwenig abgekuehlt hat, dann sollte man da sogar eine Nacht schlafen koennen. Hihi.

Morgen frueh (und wehe, wenn das Fruehstueck nicht gut ist, immerhin kostet die Besenkammer mit Fruehstueck USD 40 fuer alle drei) gehts ueber San Isidro ueber den hoechsten Punkt der Interamerikana welche sehr spannend sein soll zurueck nach Alajuela, in irgendeinem Hostel einchecken, Auto abgeben, schlafen, um 5 Uhr morgens ein Taxi nehmen und gaaanz lange heim fliegen... Tja, war mega cool, gerne wieder!!